Offener Brief
Der teure Schulbus von Herrn Seefeld ist am Wochenende erneut liegengeblieben und musste abgeschleppt werden. Durch die notwendige Reparatur fällt er wahrscheinlich wieder längere Zeit aus. Die Nerven liegen inzwischen bei allen Betroffenen blank: Eltern, Schülern, Kollegium und Busfahrern. Frau Reschke als Elternbeiratsvorsitzende verfasste folgenden Offenen Brief an die Verwaltung:
 
Sehr geehrter Herr Kohn, sehr geehrter Herr Seidler,

der erneute Ausfall des Schulbusses von Herrn Seefeldt macht erforderlich, dass ich im Namen der Elternschaft der Heideweg-Schule deutlich machen muss, dass nun die Grenze der Erträglichkeit und Zumutbarkeit überschritten ist.

Aus eigener Betroffenheit habe ich erlebt, dass viele Kinder, einschließlich meiner eigenen Tochter und der beiden Kinder, die ich dann vom liegengebliebenen Bus abgeholt habe, verunsichert und iritiert sind, teilweise geweint haben.Nur der umsichtigen und verantwortungsvollen Organisation durch Herrn Seefeldt und der Bereitschaft einiger Eltern auch andere Kinder nach Hause zu fahren, konnten die Kinder am Freitagmittag bei der Hitze aus dem Schulbus abgeholt werden.Pannen und technische Defekte können passieren, wir Eltern haben das nachgesehen und die Kinder haben lange mit Improvisationen leben müssen.Leider sprengt dieser Schulbus alle Rekorde: nach der letzten ca.14-tägigen Instandsetzung war er ganze 3 Tage im Einsatz!
Auch Herrn Seefeldt ist es, meiner Meinung nach, nicht mehr zuzumuten, dass er ständig improvisieren muss und sogar schon mit seinem Privatwagen gefahren ist.
Mir ist bewusst, dass Sie über die Umstände genauso verärgert sein werden wie wir, aber als Kreis eben Vertragspartner der Lieferfirma sind, und damit auch nur Sie handeln können.

Bitte machen Sie der Firma gegenüber die Postion der Elternschaft deutlich und ziehen Sie die notwendigen Konsequenzen!Ich bitte um Information über Ihr weiteres Vorgehen, damit ich die Eltern aktuell informieren kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichem Gruß
Karin Reschke